Checkliste zur Identifizierung von Patientinnen und Patienten mit unzureichender Dekubitusprophylaxe
Diese Checkliste hilft Ihnen, Patientinnen und Patienten zu erkennen, für die konventionelle Verfahren zur Dekubitusprophylaxe nicht ausreichen und die von einer Verordnung des Nocubi LS 150 profitieren.
Die Punkte sind eine Hilfestellung zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit bei der Verordnung des Nocubi LS.
Schwierigkeiten mit bestehenden Prophylaxe-Maßnahmen
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Wahrnehmungsstörungen Die / der Patientin oder Patient leidet unter Wahrnehmungsstörungen, die das Erkennen oder Kommunizieren von Druckstellen erschweren. |
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Schlafstörungen Die / der Patientin oder Patient wird durch Umlagerungen, laute Wechseldrucksysteme oder Schmerzen im Schlaf gestört. |
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Schmerzen bei Lagerung/Umlagerung Die / der Patientin oder Patient äußert Schmerzen während oder nach dem Umlagern oder durch die Auflagefläche. |
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Einschränkung der Eigenbeweglichkeit Die vorhandene Auflagefläche (z.B. Weichlagerung, bestimmte Wechseldrucksysteme) schränkt die Fähigkeit die / der Patientin oder Patient zur Eigenbewegung ein oder führt zu einem Verlust des Körpergefühls. |
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Lärmempfindlichkeit Die / der Patientin oder Patient reagiert empfindlich auf Geräusche, die von gängigen Wechseldrucksystemen ausgehen. |
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Tiefes Einsinken Bei Weichlagerung sinkt die / der Patientin oder Patient stark ein, was die Orientierung und Mobilisierung erschwert. |
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Unzureichende kontinuierliche Druckentlastung Trotz Maßnahmen zeigen sich Anzeichen für ungleichmäßige oder unzureichende Druckverteilung, insbesondere bei hohem Risiko. |
Besondere medizinische oder pflegerische Umstände
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Neurologische Erkrankungen (Demenz, Schlaganfall, Querschnittlähmung) Diese Diagnosen können das Körpergefühl, die Eigenbeweglichkeit oder die Fähigkeit zur Kommunikation beeinträchtigen. |
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Bestehender Dekubitus (bis Grad 2) Obwohl ein Dekubitus bereits vorhanden ist, ist eine direkte Auflagerung zur Heilung erwünscht/notwendig. |
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Hohes Dekubitusrisiko Die / der Patientin oder Patient hat ein hohes Dekubitusrisiko, und die aktuelle Prophylaxe reicht nicht aus, um eine Verschlechterung zu verhindern. |
Anzeichen einer hohen Belastung für das Pflegepersonal
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Häufiges manuelles Umlagern erforderlich Die / der Patientin oder Patient benötigt sehr häufiges manuelles Umlagern (z.B. alle 2-4 Stunden). |
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Personalmangel oder Überlastung Das Personal empfindet das notwendige Umlagern als erhebliche Belastung, was zu Überstunden, körperlicher oder psychischer Überlastung führt. |
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Hoher Zeitaufwand für Umlagerung Es geht viel Pflegezeit für das manuelle Umlagern auf, die an anderer Stelle fehlt. |
