Diese Checkliste hilft Ihnen, Patientinnen und Patienten zu erkennen, für die konventionelle Verfahren zur Dekubitusprophylaxe nicht ausreichen und die von einer Verordnung des Nocubi LS profitieren. Die Punkte sind eine Hilfestellung zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit bei der Verordnung des Nocubi LS.
Download Checkliste (PDF, 250,8 kB)Die Patientin oder der Patient leidet unter Wahrnehmungsstörungen, die das Erkennen oder Kommunizieren von Druckstellen erschweren.
Die Patientin oder der Patient wird durch Umlagerungen, laute Wechseldrucksysteme oder Schmerzen im Schlaf gestört.
Die Patientin oder der Patient äußert Schmerzen während oder nach dem Umlagern oder durch die Auflagefläche.
Die vorhandene Auflagefläche (z. B. Weichlagerung, bestimmte Wechseldrucksysteme) schränkt die Eigenbewegung ein oder führt zu einem Verlust des Körpergefühls.
Die Patientin oder der Patient reagiert empfindlich auf Geräusche, die von gängigen Wechseldrucksystemen ausgehen.
Bei Weichlagerung sinkt die Patientin oder der Patient stark ein, was Orientierung und Mobilisierung erschwert.
Trotz Maßnahmen zeigen sich Anzeichen für ungleichmäßige oder unzureichende Druckverteilung, insbesondere bei hohem Risiko.
Diese Diagnosen können das Körpergefühl, die Eigenbeweglichkeit oder die Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigen.
Obwohl ein Dekubitus bereits vorhanden ist, ist eine direkte Auflagerung zur Heilung erwünscht bzw. notwendig.
Die Patientin oder der Patient hat ein hohes Dekubitusrisiko, und die aktuelle Prophylaxe reicht nicht aus, um eine Verschlechterung zu verhindern.
Die Patientin oder der Patient benötigt sehr häufiges manuelles Umlagern (z. B. alle 2–4 Stunden).
Das Personal empfindet das notwendige Umlagern als erhebliche Belastung, was zu Überstunden, körperlicher oder psychischer Überlastung führt.
Es geht viel Pflegezeit für das manuelle Umlagern auf, die an anderer Stelle fehlt.