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Checkliste Patienten

Identifikation von Patienten

Diese Checkliste hilft Ihnen, Patientinnen und Patienten zu erkennen, für die konventionelle Verfahren zur Dekubitusprophylaxe nicht ausreichen und die von einer Verordnung des Nocubi LS profitieren. Die Punkte sind eine Hilfestellung zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit bei der Verordnung des Nocubi LS.

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Schwierigkeiten mit bestehenden Prophylaxe-Maßnahmen

Wahrnehmungsstörungen

Die Patientin oder der Patient leidet unter Wahrnehmungsstörungen, die das Erkennen oder Kommunizieren von Druckstellen erschweren.

Schlafstörungen

Die Patientin oder der Patient wird durch Umlagerungen, laute Wechseldrucksysteme oder Schmerzen im Schlaf gestört.

Schmerzen bei Lagerung / Umlagerung

Die Patientin oder der Patient äußert Schmerzen während oder nach dem Umlagern oder durch die Auflagefläche.

Einschränkung der Eigenbeweglichkeit

Die vorhandene Auflagefläche (z. B. Weichlagerung, bestimmte Wechseldrucksysteme) schränkt die Eigenbewegung ein oder führt zu einem Verlust des Körpergefühls.

Lärmempfindlichkeit

Die Patientin oder der Patient reagiert empfindlich auf Geräusche, die von gängigen Wechseldrucksystemen ausgehen.

Tiefes Einsinken

Bei Weichlagerung sinkt die Patientin oder der Patient stark ein, was Orientierung und Mobilisierung erschwert.

Unzureichende kontinuierliche Druckentlastung

Trotz Maßnahmen zeigen sich Anzeichen für ungleichmäßige oder unzureichende Druckverteilung, insbesondere bei hohem Risiko.

Besondere medizinische oder pflegerische Umstände

Neurologische Erkrankungen (Demenz, Schlaganfall, Querschnittlähmung)

Diese Diagnosen können das Körpergefühl, die Eigenbeweglichkeit oder die Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigen.

Bestehender Dekubitus (fortschreitende Verschlechterung Grad 3 und 4)

Obwohl ein Dekubitus bereits vorhanden ist, ist eine direkte Auflagerung zur Heilung erwünscht bzw. notwendig.

Hohes Dekubitusrisiko

Die Patientin oder der Patient hat ein hohes Dekubitusrisiko, und die aktuelle Prophylaxe reicht nicht aus, um eine Verschlechterung zu verhindern.

Anzeichen einer Überlastung der Pflegenden

Häufiges manuelles Umlagern erforderlich

Die Patientin oder der Patient benötigt sehr häufiges manuelles Umlagern (z. B. alle 2–4 Stunden).

Personalmangel oder Überlastung

Das Personal empfindet das notwendige Umlagern als erhebliche Belastung, was zu Überstunden, körperlicher oder psychischer Überlastung führt.

Hoher Zeitaufwand für Umlagerung

Es geht viel Pflegezeit für das manuelle Umlagern auf, die an anderer Stelle fehlt.

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